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1879

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Wilhelm Gerstel wurde am 7. Januar 1879 in Bruchsal geboren.

1894-1898

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1894 begann er eine vierjährige Ausbildung als Steinmetz in Pforzheim.

1898-1903

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Nach der Lehre studierte Wilhelm Gerstel an der Karlsruher Akademie Bildhauerei.

1904-1913

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Anschließend war er als freier Bildhauer in Karlsruhe tätig.

Unter anderem schuf er monumentale Apostelfiguren für die Chrituskirche in Mannheim, das Johann Peter Hebel-Denkmal für Lörrach und die beiden Skulpturen der "Freiheit" und "Wahrheit" für die Universität Freiburg, die 1944 zerstört wurden.

1913-1914

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1913 zog Wilhelm Gerstel mit seiner Familie nach Berlin.

1914-1920

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Wilhelm Gerstel wurde im August 1914 zum Kriegsdienst eingezogen. Schon im Oktober kam er in französische Gefangenschaft, aus der er erst im Februar 1920 entlassen wurde.

In diesen Jahren entstanden zahlreiche kleinformatige Skizzen sowie winzige, mit einem Taschenmesser geschnitzte Holzfigürchen.

Im Sommer 1919 erreichte ihn ein Ruf für Bildhauerei an die Karlsruher Akademie, wenig später an die Hochschule der bildenden Künste in Berlin.

1920-1921

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Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft kehrte er nach Karlsruhe zurück, wo er zum Professeor an der Akademie ernannt wurde. Es gab jedoch große Schwierigkeiten bei Ihrer Neu-Organisation.

1921-1933

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Daher verließ Wilhelm Gerstel 1921 die Karlsruher Akademie und folgte einem zweiten Ruf an die Hochschule in Berlin..

Bis 1933 hatte er zahlreiche öffentliche Aufträge, hauptsächlich in Berlin, z.B.: Brunnenanlage in Berlin-Steglitz, bildhauerische Ausstattung des Warenhauses Wertheim in Berlin, bauplastischer Schmuck des Ullstein-Druckereigebäudes und der Borsig-Werke in Berlin sowie Parkfiguren in Berlin-Charlottenburg.

1933-1944

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Seit der Machtergreifung Hitlers zog sich Wilhelm Gerstel von Ausstellungen zurück. Er erhiehlt auch keine öffentlichen Aufträge mehr.
Bis 1944 übte er weiterhin seine Lehrtätigkeit an der Hochschule aus.

1944-1946

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Wegen der Kriegsereignisse verließ Wilhelm Gerstel 1944 Berlin und ging mit seiner Familie zunächst nach Waldsieversdorf bei Berlin und dann nach Bamberg.

1946-1956

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1946 begann Wilhelm Gerstel mit dem Aufbau der neu gegründeten Freiburger Akademie. Hier blieb er als Professor der Bildhauerklasse und Direktor der Akademie bis zu deren Auflösung 1956 tätig.

Als letzten öffentlichen Auftrag gestaltete er 1954 den Brunnen auf dem Klaraplatz in Basel.

1956-1963

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Nach seiner Versetzung in den Ruhestand lebte er bis zu seinem Tod am 23.Januar 1963 im Freiburger Vorort Lehen.

1879                                                                                                           Lebenslauf

1894                                                                                                           Lebenslauf

1898                                                                                                           Lebenslauf

1904                                                                                                           Lebenslauf

1913                                                                                                           Lebenslauf

1914                                                                                                           Lebenslauf

1920                                                                                                           Lebenslauf

1921                                                                                                           Lebenslauf

1933                                                                                                           Lebenslauf

1944                                                                                                           Lebenslauf

1946                                                                                                           Lebenslauf

1956                                                                                                           Lebenslauf

Im Hintergrund Auschnitte aus den Illustrationen zu "Vom Wesen der Plastik"