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Lebenserinnerungen

In den Jahren um die Jahrzehntwende der dreißiger in die vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts schrieb Wilhelm Gerstel seine Erinnerungen an Kindheit und Jugend auf. Dazu benutzte er Bleistift und Konzeptpapier. Mit seiner kleinformatigen Handschrift füllte er mehr als dreißig Blätter. Gelegentlich korrigierte er den Text oder wollte ihn verbessern. Es entstanden Radierlücken, die nie wieder gefüllt wurden. Auch kam es nicht zu einer Fortführung der begonnenen Absicht, so dass der Text mit der Aufnahme in die Bildhauerklasse der Karlsruher Akademie im Jahre 1898 endet. Die Kriegsereignisse haben auch hier ihre Folgen. Wilhelm Gerstel kam nicht wieder zu einer Fortführung seiner Lebenserinnerungen.
Nach wiederholten Anläufen hat seine Tochter Katharina Enke den Text entziffert und in eine lesbare Form gebracht. Hier liegt nun das Ergebnis dieser Bemühungen vor. Es gibt allen Interessierten einen Einblick in das zähe Ringen eines jungen Mannes, seine Ahnungen und Gewissheiten bei der Verwirklichung seines Berufswunsches werden uns nahe gebracht.

C. Kaul

 
Wilhelm Gerstel, Lebenserinnerungen
Digitaldruck schwarz-weiß, 51 Seiten, DinA4 Hochformat, Ringheftung
erhältlich bei Kontakt

Auszug - Leseprobe  (PDF)